Kurz gesagt
- Dagomi schlägt Themen vor, statt nur Texte zu formulieren — der Engpass ist die Idee, nicht das Tippen.
- Quellen sind eure Leistungen, euer Firmenwissen und eingesprochene Gedanken. Keine Kundendetails, keine Namen.
- Zu jedem Beitrag gibt es ein Bild: eine gezeichnete Karte, ein Karussell oder ein KI-Bild — auf Wunsch mit euch selbst darauf.
- Veröffentlicht wird über ein Make-Szenario in eurem eigenen Konto. Nichts geht ohne eure Freigabe raus.
Das eigentliche Problem
Wer regelmäßig posten will, scheitert selten am Schreiben. Er scheitert an der leeren Seite. „Worüber denn?“ ist eine ehrliche Frage, und ein Textgenerator beantwortet sie nicht — er formuliert nur schöner, was man ihm vorgibt.
Deshalb ist der Kern dieses Bereichs das Themenfinden, nicht das Texten. Dagomi geht durch, was ihr anbietet und was ihr festgehalten habt, und schlägt Aufhänger vor, die daraus folgen. Zu jedem Vorschlag steht, worauf er beruht — welche Leistung, welcher Gedanke, welche Notiz.
Woher die Themen kommen
Aus drei Quellen: eurem Leistungskatalog, dem Firmenwissen aus der Einrichtung und den Gedanken, die ihr in „Mein Wissen“ festhaltet — oft nach einem Kundengespräch eingesprochen. Genau das ist der Unterschied zu einem beliebigen Schreibwerkzeug: Die Themen stammen aus eurem Kopf, nicht aus dem Durchschnitt des Internets.
Was ausdrücklich nicht einfließt: Kundennamen, Angebotsdetails, Umsätze. Ein Beitrag entsteht aus eurer Haltung und eurer Erfahrung, nicht aus einer Kundenakte.
Vom Gedanken zum Beitrag
Wer etwas festhält, muss es nicht zweimal denken. Jeder Gedanke in „Mein Wissen“ hat einen Knopf „Beitrag daraus machen“ — daraus entsteht direkt ein Entwurf. Der Weg von „das müsste man mal sagen“ bis zum fertigen Text ist damit ein Klick lang.
Das Bild dazu
Ein Beitrag ohne Bild wird überscrollt. Dagomi bietet drei Wege: eine gezeichnete Karte in sechs Stilen, ein Karussell aus dem vorhandenen Text — Karussells bekommen auf LinkedIn erfahrungsgemäß mehr Aufmerksamkeit — oder ein echtes KI-Bild in sieben Stimmungen, von redaktionell bis zugespitzt.
Karten und Karussells kosten nichts, weil Dagomi sie selbst zeichnet. Ein KI-Bild kostet ein paar Cent. Die Überschrift auf dem Bild zeichnen wir ebenfalls selbst — dadurch kostet jede Textänderung nichts und Umlaute sitzen, statt Glückssache zu sein.
Du selbst im Bild
Wer unter eigenem Namen postet, wirkt mit einem Bild von sich glaubwürdiger als mit einem Motiv von der Stange. Dafür hinterlegst du zwei bis sechs neutrale Fotos von dir. Beim Erzeugen setzt Dagomi dich ins Bild — in die Szene, die zum Beitrag passt.
Die Mimik leitet Dagomi aus dem Text ab: Ein Beitrag, der einen Irrtum aufräumt, bekommt einen skeptischen Blick, eine offene Frage einen nachdenklichen. Was abgeleitet wurde, steht dabei — überstimmen kannst du es jederzeit.
Zwei Dinge sagen wir dabei offen, weil sie euch Enttäuschungen ersparen. Erstens: Diese Fotos verlassen euren Browser nicht. Sie liegen lokal auf dem Gerät und werden nur im Moment der Bilderzeugung mitgeschickt — Dagomi speichert sie nirgends. Zweitens: Erzeugte Nahaufnahmen einer Person, die eure Kontakte persönlich kennen, wirken „irgendwie falsch“. Für Porträts sind eure echten Fotos besser. Referenzfotos taugen für halbnahe Szenen — bei der Arbeit, von der Seite, im Raum.
Kennzeichnung nach der KI-Verordnung
Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der KI-Verordnung. Wer ein Bild veröffentlicht, das eine erkennbare echte Person in einer Situation zeigt, in der sie nie war, muss das offenlegen. Dagomi nimmt euch das ab, soweit es geht: Sobald Referenzfotos verwendet werden, steht die Plakette „KI-generiert“ automatisch im Bild — ohne Schalter, denn ein abschaltbarer Hinweis ist im Zweifel keiner.
Zusätzlich trägt jede heruntergeladene Bilddatei die Kennzeichnung maschinenlesbar im Standardformat der IPTC — dasselbe Feld, das auch LinkedIn und Meta auslesen. Und für den Beitragstext legt Dagomi einen fertigen Satz zum Kopieren vor. Die Pflicht selbst bleibt bei euch als Veröffentlichenden; wir machen sie so leicht wie möglich und stellen sie richtig voreingestellt hin.
Wie veröffentlicht wird
Über ein Make-Szenario in eurem eigenen Konto. Das klingt umständlicher als es ist und hat einen handfesten Grund: LinkedIn gibt das Posten auf Unternehmensseiten nur über ein Partnerprogramm frei, mit Monaten Vorlauf. Make ist bereits Partner — ihr meldet euch also mit eurem eigenen LinkedIn-Konto bei Make an, und der Zugang bleibt bei euch.
Den fertigen Bauplan für das Szenario erzeugt Dagomi in der Einrichtung; ihr ladet ihn in Make hoch und seid fertig. Wer gar nichts einrichten will, kopiert den Text mit einem Klick und postet von Hand — das funktioniert ohne jede Verbindung.
So kommst du zum ersten Beitrag
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Themen finden lassen
Cockpit → Beiträge → „✦ Ideen finden“. Ohne Themenfeld sucht Dagomi quer über eure Leistungen, euer Firmenwissen und die festgehaltenen Gedanken. Ihr bekommt mehrere Aufhänger mit Begründung, nicht einen einzigen Vorschlag zum Ja-oder-Nein.
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Beitrag schreiben lassen
Aus der Idee, die euch überzeugt, entsteht ein Entwurf: Aufhänger, kurze Absätze, Schlussfrage, Hashtags. Ihr könnt jedes Wort ändern — der Zähler zeigt dabei die Zeichengrenze mit.
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Bild wählen oder erzeugen
Gezeichnete Karte, Karussell oder KI-Bild. Dagomi empfiehlt ein Format und sagt, warum. Wenn ihr Referenzfotos hinterlegt habt, setzt ein Häkchen euch selbst ins Bild.
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Freigeben
Erst mit eurem Klick geht der Beitrag raus — über euer Make-Szenario oder von Hand. Dagomi postet nichts von allein, weder geplant noch automatisch.
Gut zu wissen
- Über den Make-Weg sind Beiträge auf 700 Zeichen begrenzt. Das ist eine Grenze des Make-Bausteins, nicht von LinkedIn — Dagomi hält sich beim Schreiben daran und zeigt den Zähler. Wer längere Beiträge braucht, kopiert den Text und postet von Hand.
- Ein echtes Foto aus einem eurer Seminare schlägt jedes erzeugte Bild. Die Bildfunktionen sind für die Tage gedacht, an denen keins da ist.
- Die Sprache der Beiträge lässt sich getrennt von der Bediensprache umschalten. Ein Berater kann Dagomi auf Deutsch bedienen und auf Englisch posten.
Häufige Fragen
Schreibt Dagomi die Beiträge komplett allein?
Es schlägt Themen vor und schreibt einen Entwurf. Veröffentlicht wird nur, was ihr freigebt — und in aller Regel solltet ihr am Text noch etwas ändern. Ein Beitrag unter eurem Namen sollte nach euch klingen, nicht nach einem Werkzeug.
Gelangen Kundendaten in einen öffentlichen Beitrag?
Nein. Für Beiträge nutzt Dagomi ausdrücklich nur euer Firmenwissen, euren Leistungskatalog und eure festgehaltenen Gedanken. Kundennamen, Angebote und Umsätze bleiben außen vor. Und da nichts ohne eure Freigabe rausgeht, seht ihr jeden Text vorher.
Was kostet ein Bild?
Gezeichnete Karten und Karussells kosten nichts. Ein KI-Bild liegt bei etwa vier Cent im Hochformat und fünf Cent im Quadrat; mit Referenzfotos etwa acht Cent, weil eure Fotos mit verarbeitet werden. Das Hochformat ist trotz größerer Fläche das günstigere — und für LinkedIn ohnehin die Empfehlung.
Brauche ich zwingend ein Make-Konto?
Nein. Ohne Make kopiert ihr den fertigen Text mit einem Klick und postet ihn selbst. Das Make-Szenario spart nur den letzten Handgriff — und ist der einzige Weg, auf dem LinkedIn das Posten auf Unternehmensseiten ohne monatelanges Partnerprogramm zulässt.
Wo liegen die Referenzfotos von mir?
Im Speicher eures Browsers, auf dem Gerät, an dem ihr sie hochgeladen habt. Sie gehen nur im Moment der Bilderzeugung mit und werden auf keinem Server abgelegt. Der Preis dieser Entscheidung ist ehrlich zu nennen: Auf einem anderen Rechner müsst ihr sie erneut hochladen.
Muss ich KI-Bilder kennzeichnen?
Wenn eine erkennbare echte Person darauf zu sehen ist: ja, seit dem 2. August 2026 nach Artikel 50 der KI-Verordnung. Dagomi setzt die Plakette dann automatisch ins Bild und legt euch einen Satz für den Beitragstext vor. Bei Bildern ohne Personen greift die Deepfake-Regel nicht; die Datei trägt die Kennzeichnung trotzdem maschinenlesbar.
Postet Dagomi zu festen Zeiten von allein?
Nein. Beiträge lassen sich vormerken, damit ihr eine Liste habt — ausgelöst wird der Versand aber immer von einem Menschen. Automatisches Veröffentlichen ist bewusst nicht gebaut.
