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Dein KI-Assistent darf nachfragen — und du bestimmst, was er erfährt

Normalerweise weiß ChatGPT nichts über deine Kunden. Mit einem Zugang darf es bei Dagomi nachfragen — und aus zwei getrennten Vorgängen wird einer: Der Assistent recherchiert Firmen, prüft jede gegen deine Datenbank, überspringt die bekannten und legt die neuen an. Was er dabei sehen darf, bestimmst du — je Schlüssel, je Bereich, jederzeit widerrufbar.

Kurz gesagt

  • Dagomi ist ein Werkzeug in ChatGPT und Claude: Firma prüfen, Firmen suchen, neue Firmen anlegen, eigenes Wissen abrufen.
  • Ein Schlüssel gehört einer Person. Bereiche werden einzeln freigeschaltet — die Vorgabe ist der kleinste Umfang, Umsatz und Schreiben sind aus.
  • Jeder Aufruf steht im Protokoll. Der Schlüssel erscheint genau einmal im Klartext; danach liegt bei uns nur ein Prüfwert.
Wo du das findest Einrichtung → „KI-Assistenten verbinden“. Dort legst du Schlüssel an, siehst die Adresse des Servers, wählst die Bereiche und siehst, wann ein Schlüssel zuletzt benutzt wurde. — Zum Cockpit →

Was der Anschluss kann

Vier Werkzeuge stehen dem Assistenten zur Verfügung. Firma prüfen: Kennen wir dieses Unternehmen schon, und was wissen wir? Firmen suchen: Wer in unserer Datenbank passt zu einer Beschreibung? Firma anlegen: eine neue Firma mit Notiz festhalten. Eigenes Wissen abrufen: deine diktierten Gedanken, freigegebene Zusammenfassungen aus dem Team und die FAQ deines Unternehmens.

Das Beispiel, für das es gebaut wurde: „Such mir zehn Maschinenbauer in Ostwestfalen mit über 100 Mitarbeitenden. Prüf bei jedem, ob wir den schon kennen — und leg die neuen an.“ Ohne Anschluss bekämst du eine Liste, die zur Hälfte aus Firmen besteht, die du seit Jahren betreust.

Ein offener Standard, kein Plugin

Dagomi spricht das Model Context Protocol (MCP) — den offenen Standard, über den Assistenten wie Claude und ChatGPT Werkzeuge benutzen. Es ist kein Plugin eines einzelnen Anbieters: Was heute in Claude funktioniert, funktioniert im nächsten Assistenten, der den Standard spricht, ohne dass an Dagomi etwas geändert werden muss.

Ein Schlüssel je Person, Bereiche einzeln

Ein Zugangsschlüssel gehört einer Person, nicht dem Unternehmen. Er trägt einen Namen („Claude Laptop“, „ChatGPT Vertrieb“) und eine Liste von Bereichen: Firmen-Stammdaten (Vorgabe), Notizen und Verlauf, Umsatzdaten, eigenes Wissen und Firmenwissen, Anlegen und Ergänzen. Was nicht freigeschaltet ist, gibt der Server nicht heraus — auch wenn der Assistent danach fragt.

Zwei Bereiche sind absichtlich aus, bis du sie einschaltest: Umsatzdaten, weil sie die vertraulichsten Zahlen sind, und Schreiben, weil ein Assistent nichts anlegen soll, ohne dass du das entschieden hast. Schreiben heißt dabei anlegen und ergänzen — nichts ändern, nichts löschen.

Eigenes Wissen — ohne Kundennotizen

Der Bereich „Eigenes Wissen“ liefert deine Gedanken zu Haltung, Erfahrung und Fachwissen, freigegebene Zusammenfassungen aus dem Team und die FAQ. Was zu einer Firma oder einem Menschen gehört, geht hier nie hinaus — weder Kundennotizen noch Gesprächsverläufe. Damit kann eine wöchentliche Aufgabe in Claude Beiträge schreiben, die nach dir klingen, ohne dass ein einziger Kundenname den Weg nach draußen findet.

Wohin die Daten fließen — und warum das eine bewusste Entscheidung ist

Wer Dagomi mit ChatGPT verbindet, schickt Kundendaten zu OpenAI; mit Claude zu Anthropic. Das ist der Zweck der Sache, aber es muss eine Entscheidung sein, keine Nebenwirkung. Deshalb steht vor dem Erzeugen eines Schlüssels im Klartext, was hinausgeht, und die Vorgabe ist der kleinste Umfang. Jeder Aufruf wird protokolliert: Werkzeug, Zeitpunkt, Schlüssel. „Du kannst einstellen, was hinausgeht“ wäre ohne dieses Protokoll nur eine Behauptung.

Der Schlüssel selbst erscheint genau einmal im Klartext. Danach liegt bei uns nur ein Prüfwert, aus dem sich der Schlüssel nicht zurückrechnen lässt. Verloren heißt: neu erzeugen. Das ist unbequem und richtig.

So richtest du es ein

  1. Zugang einrichten

    In Einrichtung → „KI-Assistenten verbinden“ einen Zugang anlegen: Name vergeben, Bereiche wählen. Den Schlüssel sofort kopieren — er wird nur einmal gezeigt.

  2. In Claude einen Connector hinzufügen

    Claude: Einstellungen → Konnektoren → Hinzufügen → Benutzerdefinierten Connector hinzufügen. Name frei wählen, als Adresse die Server-Adresse aus Dagomi eintragen.

  3. Authentifizierung: „Keine“

    Das klingt falsch, ist aber richtig — diese Option gilt für Server, die einen Schlüssel statt einer Anmeldung verwenden. Mit „Immer erforderlich“ sucht Claude einen Anmeldeserver, den es hier nicht gibt.

  4. Schlüssel als Header eintragen

    Unter „Zusätzliche Anfrage-Header“ eine Zeile: Authorization → Bearer und dein Schlüssel. Lässt der Assistent den Namen nicht zu, nimm X-Dagomi-Key und trage nur den Schlüssel ein.

  5. Fragen

    Speichern, dann im Chat: „Haben wir die Firma XY schon in der Datenbank?“ In ChatGPT läuft es entsprechend über die Connector-Einstellungen.

  6. Protokoll ansehen

    Zurück in Dagomi siehst du am Schlüssel, wann er zuletzt benutzt wurde. Passt etwas nicht, löschst du ihn — der Assistent bekommt ab sofort nichts mehr.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Muss ich dafür programmieren können?

Nein. Du kopierst eine Adresse und einen Schlüssel in die Einstellungen deines Assistenten — Schritt für Schritt oben beschrieben. Kein Code, kein eigener Server.

Was sieht OpenAI oder Anthropic von meinen Daten?

Genau das, was der Assistent abfragt und was du im Schlüssel freigeschaltet hast — nicht mehr. Ohne den Bereich „Umsatzdaten“ verlassen keine Umsatzzahlen Dagomi, ohne „Notizen & Verlauf“ keine Gesprächsnotizen. Und jeder Aufruf steht im Protokoll.

Kann der Assistent Kunden löschen oder Notizen verändern?

Nein. Es gibt kein Werkzeug dafür. Anlegen und Ergänzen ist das Maximum — und auch das nur, wenn du den Bereich eingeschaltet hast.

Funktioniert das auch mit anderen Assistenten als Claude und ChatGPT?

Mit jedem, der den MCP-Standard spricht und einen eigenen Anfrage-Header setzen kann. Getestet und beschrieben ist die Einrichtung in Claude; in ChatGPT läuft sie über die Connector-Einstellungen.

Wie widerrufe ich einen Zugang?

Schlüssel in der Liste löschen — sofort wirksam. Ein Assistent, der ihn noch verwendet, bekommt ab dann eine Ablehnung.

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