Kurz gesagt
- Das Tages-Briefing fasst in vier Punkten zusammen, was ansteht, was sich lohnt und welcher Schritt zuerst kommt — als Text oder gesprochen mit einer KI-Stimme.
- Das Haus ist dein Unternehmen. Jede Figur davor ist eine Firma: rechts, wer etwas von dir will, links, wer sich gerade entfernt. Leuchtende Fenster sind Aufgaben für heute.
- Ein Klick auf eine Figur zeigt Ansprechpartner, Telefon, E-Mail und offene Punkte. Ein Klick aufs Haus geht hinein — zu den Aufgaben, die du erledigst oder mit Grund verwirfst.
Das Briefing: vier Punkte und ein erster Schritt
Jeden Morgen erzeugt Dagomi je Person ein kurzes Briefing aus dem, was in deinem Cockpit steht: offene Anfragen, wartende Freigaben, Zusagen, die fällig werden, Kunden, die abkühlen, und die Chance, die sich heute am ehesten lohnt. Es endet mit einem konkreten ersten Schritt — nicht mit einer Liste von zwölf Dingen.
Du kannst es lesen oder anhören. Für die gesprochene Fassung stehen vier KI-Stimmen zur Wahl, je zwei auf Deutsch und Englisch. Die Aufnahme ist als KI-Stimme gekennzeichnet — wer sie weiterschickt oder im Meeting abspielt, soll wissen, dass hier niemand ins Mikrofon gesprochen hat.
Auf der Startseite bleibt das Briefing bewusst klein: Überschrift, Abspielknopf, der Text erst auf Klick. Es soll den Blick auf das Haus nicht verdrängen.
Das Haus: dein Unternehmen — und wer davor steht
Das Haus in der Mitte ist dein Unternehmen. Rechts davor stehen Figuren, und jede Figur ist eine Firma, nicht ein Vorgang: Hat ein Kunde eine Anfrage gestellt und wartet gleichzeitig auf zwei Angebote, steht er trotzdem nur einmal da. Zeigst du auf eine Figur, nennt eine Sprechblase den Firmennamen.
Der Abstand zur Tür trägt Bedeutung. Wer eine Anfrage geschickt hat oder eine Zusage von dir erwartet, steht direkt an der Tür — das ist Wirklichkeit. Chancen, die Dagomi aus deinen Daten abgeleitet hat, stehen mit etwas Abstand: Vorschläge, keine Aufträge. Und innerhalb der Chancen stehen die mit hoher Passung näher als die mit niedriger.
Links vom Haus geht, wer sich gerade entfernt: Kunden, die abkühlen oder eingeschlafen sind, mit der Zahl der Tage seit dem letzten Kontakt. Das ist keine Anklage, sondern eine Erinnerung — dieselben Kunden findest du im Beziehungs-Radar mit Vorschlägen, wie du dich meldest.
Die leuchtenden Fenster zeigen, was drinnen los ist: je Aufgabe für heute ein Licht, bis zu vier. Klickst du aufs Haus, öffnet sich die Tür und die Aufgabenliste klappt darunter auf. Das kleine Fragezeichen auf dem Dach erklärt das Bild jederzeit.
Der Schnellblick: Telefon, E-Mail, offene Punkte
Ein Klick auf eine Figur öffnet den Schnellblick: Firma, Status, der wichtigste Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse zum direkten Anklicken, Ort und letzter Kontakt — dazu alles, was bei dieser Firma offen ist, mit Begründung und nächstem Schritt. Für die meisten Anrufe reicht das; wer mehr braucht, öffnet von hier das Kundenprofil.
Der Schnellblick ist dafür da, dass du nicht klickst, sondern anrufst. Deshalb steht die Telefonnummer oben und nicht in einem Untermenü.
Drinnen: die Aufgaben für heute
Hinter der Tür liegt „Dein Fokus“: die Karten, die Dagomi für heute vorschlägt — eine Anfrage, die eine Antwort braucht, eine Zusage, die fällig wird, ein Kunde, der einen Impuls verdient. Jede Karte trägt ihre Begründung und die passenden Handgriffe: Antwort-Entwurf erstellen, Kundenprofil öffnen, Berater zuweisen oder übernehmen.
Passt eine Karte nicht, verwirfst du sie — wahlweise für dreißig Tage oder dauerhaft — und kannst einen Grund angeben, etwa „habe ich heute schon angerufen“. Der Grund wird festgehalten, damit dieselbe Karte morgen nicht wieder auftaucht und später nachvollziehbar bleibt, warum sie verschwunden ist.
Warum ein Bild statt einer Tabelle
Eine Tabelle mit zwanzig Zeilen sieht an jedem Tag gleich aus. Das Haus nicht: An einem guten Tag stehen acht Firmen davor, an einem ruhigen zwei. Man sieht den Unterschied in einer Sekunde, ohne zu lesen. Und weil jede Figur klickbar ist, bleibt das Bild eine Bedienoberfläche — keine Illustration, die man nach einer Woche nicht mehr wahrnimmt.
Die Ehrlichkeit gehört dazu. Dagomi füllt die Szene nicht künstlich: Chancen, die niemand aufgreift, laufen nach einer Weile aus und werden in der Nacht durch frische ersetzt, statt sich als Halde vor der Tür zu stapeln.
So gehst du vor
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Morgens öffnen
Nach dem Anmelden landest du auf „Heute“. Beim ersten Besuch des Tages erscheint das Morgen-Briefing im Vollbild; du kannst es jederzeit erneut öffnen.
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Briefing hören oder lesen
Drück auf Abspielen oder klapp den Text auf. Die Stimme wählst du einmal; bis zu drei Vertonungen am Tag sind möglich, ein Wechsel der Stimme erzeugt eine neue Aufnahme.
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Figuren zeigen und anklicken
Fahr über eine Figur, um den Firmennamen zu sehen. Ein Klick öffnet den Schnellblick mit Telefon, E-Mail und offenen Punkten; ein zweiter Klick schließt ihn. Am Handy tippst du, mit der Tastatur genügen Tab und Enter.
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Hineingehen
Klick aufs Haus — die Tür öffnet sich, die Aufgabenliste klappt auf und die Seite fährt dorthin. Noch ein Klick, und die Tür ist wieder zu.
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Karten abarbeiten
Erledige, was ansteht, direkt aus der Karte. Was nicht passt, verwirfst du mit einem Grund. Was heute nicht dran ist, bleibt liegen — morgen steht es wieder da, wenn es dann dran ist.
Gut zu wissen
- Das Briefing entsteht aus deinen eigenen Daten im Cockpit. Es erfindet nichts dazu; gibt es an einem Tag wenig zu sagen, ist es kurz.
- Die gesprochene Fassung liegt unter einer nicht erratbaren, aber nicht angemeldeten Adresse, damit sie sich auch unterwegs abspielen lässt. Wer den Link weitergibt, gibt die Aufnahme weiter — samt der Kundennamen darin.
- Die Szene zeigt am Schreibtisch höchstens zwanzig wartende und fünf gehende Firmen, am Handy weniger; sind es mehr, steht die Zahl der übrigen daneben.
Häufige Fragen
Warum stehen heute weniger Figuren da als gestern?
Weil Chancen Vorschläge sind und Vorschläge ein Verfallsdatum haben. Was über Wochen niemand aufgreift, läuft aus, und die nächtliche Analyse stellt neue dazu. Anfragen und Zusagen dagegen bleiben stehen, bis sie erledigt sind.
Kann ich das Morgen-Briefing später noch einmal sehen?
Ja. Es lässt sich jederzeit wieder im Vollbild öffnen — auch am Nachmittag oder für ein Gespräch am nächsten Tag.
Wer sieht mein Briefing?
Es wird je Person erzeugt und im Cockpit nur dir gezeigt. Die Aufnahme teilst du nur, wenn du den Link selbst weitergibst.
Was passiert, wenn niemand vor der Tür steht?
Dann steht niemand vor der Tür — und die Zeile darunter sagt es. Dagomi füllt die Szene nicht mit Deko. Ein leeres Bild an einem ruhigen Tag ist eine Information, kein Fehler.
Ist das Haus mit der Tastatur bedienbar?
Ja. Jede Figur, das Haus und das Fragezeichen sind mit Tab erreichbar, Enter oder die Leertaste lösen aus. Bei „reduzierter Bewegung“ im Betriebssystem entfallen die Animationen.
