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Wissen

Wissen, was bei deinem Kunden gerade passiert — mit Quelle

Der beste Anlass für ein Gespräch steht selten in deiner Datenbank, sondern draußen: das neue Werk, die fünf ausgeschriebenen Stellen, der Artikel in der Regionalzeitung. Dagomi holt diese Anlässe herein — einzeln, mit Quelle, mit Haltbarkeitsdatum — und benutzt sie dort, wo sie etwas bewirken: in Chancen-Vorschlägen und Mail-Entwürfen.

Kurz gesagt

  • Ein Klick im Kundenprofil startet die Suche in öffentlichen Quellen. Jeder Fund wird einzeln abgelegt, mit Link zur Quelle.
  • Ereignisse zählen mehr als Eigenschaften — und laufen von selbst aus, wenn sie nicht mehr aktuell sein können.
  • Unsichere Funde werden gekennzeichnet, nicht weggesperrt. Die Chancen-Suche zitiert die Funde wörtlich, wenn sie einen Vorschlag begründen.
Wo du das findest Kundenprofil → Abschnitt „Öffentliche Signale“ (unter „Dein Wissen“). Dort startest du die Recherche, liest die Funde und gibst Rückmeldung. — Zum Cockpit →

Ereignisse schlagen Fakten

„Sucht fünf Vertriebsmitarbeitende“ ist ein Verkaufsanlass. „480 Mitarbeitende“ ist eine Eigenschaft, die selten etwas ändert. Dagomi behandelt beides unterschiedlich: Ereignisse stehen vorn, Eigenschaften dienen als Hintergrund.

Jeder Fund bekommt ein Haltbarkeitsdatum, das zu seiner Art passt — eine Stellenanzeige gilt etwa zwei Monate, ein Presseartikel länger, eine Unternehmenseigenschaft rund ein Jahr. Danach verschwindet der Fund von selbst. So veraltet nichts unbemerkt, und niemand muss aufräumen.

Unsicheres wird gekennzeichnet, nicht versteckt

Nicht jede Quelle ist gleich verlässlich. Statt unsichere Funde in eine Warteschlange zu legen, die niemand abarbeitet, kennzeichnet Dagomi sie — und gibt die Kennzeichnung weiter: Wenn ein Entwurf oder eine Chance einen unsicheren Fund verwendet, nennt er die Quelle dazu. Du siehst also immer, worauf sich eine Aussage stützt.

Ein Fund, der erst von dir freigegeben werden müsste, würde nie benutzt. Deshalb gibt es diese Hürde nicht — dafür die Kennzeichnung.

Die Rückfrage lautet: Hat dir das geholfen?

Dagomi fragt nicht „Stimmt das?“. Ob ein Kunde 480 oder 1.200 Mitarbeitende hat, weißt du meist selbst nicht — und ein Ja aus Bequemlichkeit würde etwas Falsches zu „menschlich bestätigt“ machen. Gefragt wird, ob ein Fund dir etwas gebracht hat. Daraus lernt die Recherche, was für dich zählt.

Wo die Funde wirken

Die Funde bleiben im Profil und stehen der Chancen-Suche zur Verfügung. Die zitiert sie wörtlich: Aus „stellt zwölf neue Vertriebsmitarbeitende ein“ wird der Vorschlag eines Onboarding-Seminars — mit genau dieser Begründung und dem Link zur Quelle. Auch Mail-Entwürfe greifen darauf zurück, wenn ein Anlass passt.

Gesucht wird nach dem Unternehmen, nicht nach Personen. Es geht um öffentliche Anlässe einer Firma — nicht um Profile einzelner Menschen.

Was es kostet und warum es eine Bremse gibt

Eine Websuche mit KI kostet echtes Geld — meist zwischen zehn und dreißig Cent je Kunde, je nach Umfang. Deshalb lässt sich ein Kunde nicht beliebig oft hintereinander recherchieren: Nach einer Suche ist sieben Tage Ruhe. Das reicht, weil sich öffentliche Anlässe innerhalb von Tagen kaum ändern.

So gehst du vor

  1. Kunden öffnen

    Im Cockpit unter „Kunden“ die Firma auswählen und zum Abschnitt „Öffentliche Signale“ gehen.

  2. Recherche starten

    Auf den Recherche-Knopf klicken. Die Suche dauert meist unter einer Minute; du kannst währenddessen weiterarbeiten.

  3. Funde lesen

    Jeder Fund zeigt Art, Kurzfassung, Quelle als Link und ab wann er nicht mehr gilt. Unsichere Funde tragen eine Kennzeichnung.

  4. Rückmeldung geben

    Hat ein Fund dir etwas gebracht? Ein Klick genügt. Die Rückmeldung fließt in künftige Recherchen ein.

  5. In den Chancen wiederfinden

    Beim nächsten Chancen-Lauf tauchen passende Funde als Begründung auf — mit Quelle. Von dort geht es wie gewohnt in den Impuls.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Recherchiert Dagomi von selbst alle Kunden?

Nein. Die Recherche startest du je Kunde mit einem Klick. Das hält die Kosten sichtbar und verhindert, dass zu hundert Kunden Funde entstehen, die niemand liest.

Was passiert mit einem Fund, der falsch ist?

Er trägt seine Quelle — du kannst prüfen, woher er stammt. In Entwürfen erscheint ein unsicherer Fund nur mit Quellenbezug, nie als Behauptung ohne Herkunft. Und er läuft von selbst aus.

Warum kann ich nicht sofort noch einmal suchen?

Weil jede Suche Geld kostet und sich öffentliche Anlässe innerhalb einer Woche kaum ändern. Nach sieben Tagen ist der Knopf wieder frei.

Werden Personen recherchiert?

Nein. Gesucht wird nach dem Unternehmen und seinen öffentlichen Anlässen. Ansprechpartner pflegst du selbst im Profil.

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